Wissenswertes zum Ausführen von SQL 2016 Server in Azure

Wissenswertes zum Ausführen von SQL 2016 Server in Azure

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Warum SQL Server lokal ausführen, wenn eine Ausführung in der Cloud möglich ist?

Wissenswertes zum Ausführen von SQL 2016 Server in Azure

Azure bietet eine komfortable Möglichkeit, um lokale SQL Server-Workloads und -Anwendungen in die Cloud zu verlagern.

Es gibt viele Gründe, SQL Server nicht lokal, sondern in Azure auszuführen. Ein Grund ist, dass Organisationen so Zugriff auf viele weltweit verteilte Datacenter erhalten. In Azure sind Daten sicher und zuverlässig gehostet. Zudem bietet SQL Server 2016 laut Microsoft einen nahtlosen Übergang zwischen lokalen Datenbanken und in einer privaten Cloud oder in Azure gehosteten Datenbanken.

SQL-VMs in der Cloud

SQL Server 2016 kann als virtuelle Maschine (VM) in Azure ausgeführt werden. Dies bedeutet, dass eine VM schnell hochgefahren werden kann, gestoppt werden kann, wenn sie nicht verwendet wird, und gelöscht werden kann, wenn sie nicht mehr benötigt wird.

SQL Server 2016 kann auf mehrere Arten in Azure ausgeführt werden. Azure kann zum Testen und Entwickeln von SQL Server-Anwendungen genutzt werden, bevor diese in einer Produktionsumgebung ausgeführt werden. Solche Entwicklungs-Images umfassen eine kostenlose Lizenz für Testzwecke und sind nur in Azure verfügbar. Sie hosten geringe Workloads von weniger als 1 GB RAM und 10 GB Speicher. Für die Verwendung fallen jedoch Kosten pro Stunde an.

Auch eine Verwendung als flexibler, zuverlässiger und unbegrenzter externer Sicherungsspeicher für SQL Server-Anwendungen ist möglich. Dies erlaubt eine vollständige Sicherung mit Point-in-Time-Wiederherstellung direkt über SQL Server Management Studio. Es können sowohl lokale als auch Azure-basierte VM-Instanzen von SQL-Datenbanken gesichert und in ein lokales Rechenzentrum oder eine Azure-VM wiederhergestellt werden.

Hybrider Ansatz

Falls eine vollständige Ausführung in der Cloud nicht möglich ist, bietet SQL Server 2016 auch einen hybriden Ansatz. Eine dieser Funktionen bildet die SQL Server Stretch-Datenbank. Dieser neue Azure-Begleitdienst ermöglicht Kunden die dynamische Verlagerung von Daten aus einer lokalen SQL Server-Infrastruktur in Azure.

Der Stretch-Datenbank-Dienst ermöglicht die Verarbeitung von Remoteabfragen, indem Rechenleistung und Speicher auf eine für die Anwendung vollständig transparente Weise bereitgestellt werden. Dies funktioniert auch mit der Always Encrypted-Technologie, mit der die Datenbank verschlüsselt wird, bevor Sie nach Azure geht. Der Verschlüsselungsschlüssel verbleibt dabei vor Ort.

Die hybriden Möglichkeiten von SQL Server 2016 unterstützen auch die Transaktionsreplikation in die Azure SQL-Datenbank. Dies erlaubt die direkte Replikation

von Daten in die Azure SQL-Datenbank und bietet Organisationen im Ernstfall eine Sicherung ihrer Daten in der Cloud.

Best Practices für SQL Server in Azure-VMs

Um eine optimale Leistung einer SQL Server-Workload in Azure zu erzielen, zahlt sich eine möglichst vollständige Optimierung aus. Dies liegt an einer Reihe von Faktoren, die dafür zuständig sind, wie gut eine solche Workload in der öffentlichen Cloud ausgeführt wird. Hierzu gehören die Größe der virtuellen Maschinen und die Konfiguration des Datenträgers.

Wenn Sie VMs im Azure-Portal bereitstellen, werden in mit dem Ressourcen-Manager bereitgestellten SQL Server-VMs alle Best Practices implementiert. Diese Best Practices können so zusammengefasst werden.

Wenn Sie die SQL Server Enterprise Edition ausführen, benötigen Sie für die Größe der VM mindestens DS3. Für die SQL Server-Editionen Standard und Web benötigen Sie für die Größe der VM mindestens DS2.

Microsoft empfiehlt für alle Produktions-Workloads außerdem Premium-Speicher, da beim Standard-Speicher die Latenzen und die Bandbreite schwanken, weshalb er nur für Entwicklungs-/Testzwecke empfohlen wird.

Für leistungskritische Anwendungen sollten anstelle von Betriebssystem-Datenträgern Datenträger verwendet werden. Außerdem sollten Benutzerdatenbankdateien oder Protokolldateien der Benutzertransaktionen nicht auf temporären Speicherlaufwerken gespeichert werden.

Microsoft empfiehlt außerdem die Verwendung von Datenträgern für Daten- und Protokolldateien. Es sollten mindestens zwei P30-Datenträger des Premium-Speichers eingesetzt werden, von denen einer die Protokolldatei(en) und der andere die Datendatei(en) und TempDB enthält.

Durch die Datenbankseitenkomprimierung verbessert sich die Leistung E/A-intensiver Workloads. Dies kann jedoch auch die Auslastung der CPU auf dem Datenbankserver erhöhen.

I am the Group Chief Marketing Officer at Crayon. My team are focused on driving enhanced lead generation campaigns and nurturing for our sales organisations across multiple geographies though the utilisation and coordination of all online and offline communication channels. We are driving increased brand awareness in the business's core competency areas of Software Asset Management (SAM), cloud and volume licensing solutions and associated consultancy services. I have over 20 years of senior business leadership experience within direct marketing/direct sales and mass distribution businesses, in both the B2B and B2C markets serving on the boards of both private and public multinational corporations.