Hauptunterschiede zwischen Microsoft SQL Server 2016 und Oracle SQL

Hauptunterschiede zwischen Microsoft SQL Server 2016 und Oracle SQL

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Ein Wechsel von Oracle zu Microsoft ist nicht einfach

Hauptunterschiede zwischen Microsoft SQL Server 2016 und Oracle SQL

Microsoft hat bei Datenbank-Managementsystemen (DBMS) gegenüber Oracle einen eindeutigen Vorsprung. Dies gilt insbesondere für die Unternehmensebene. Dies sagt der unabhängige Marktanalyst Gartner, der Microsoft in seinem „Magic Quadrant“ für DBMS als führend einstuft. Konsens unter Analysten und Entwicklern ist, dass Oracle bei kleineren Projekten Vorteile bietet, während Microsoft SQL Server 2016 für die Arbeit auf Unternehmensebene unverzichtbar ist.

Da es bei beiden um SQL geht, könnte man meinen, dass es jedem möglich sein sollte, mit beiden zu arbeiten. Aber auch wenn die Ursprünge identisch sind, so hat Microsoft mit SQL Server im Laufe der Jahre einen anderen Weg eingeschlagen als Oracle. Heute funktionieren beide sehr unterschiedlich.

Oracle-Anhänger müssen sehr viel aufholen, sagt Analyst Clive Longbottom, Senior Researcher bei Quocirca. „Wenn ein Entwickler in den letzten 10 Jahren Oracle benutzt hat, dann hat er Oracle SQL gelernt. Verständlicherweise hat er angenommen, dass er dabei SQL gelernt hat, was ihm Oracle auch so vermittelt hat. Das ist aber nicht der Fall.“, erklärt Longbottom. Dieser Entwickler bekommt vielleicht einen tollen neuen Job, weil von der falschen Voraussetzung ausgegangen wird, dass er zehn Jahre SQL-Erfahrung hat und daher für seinen neuen Arbeitgeber, der Microsoft SQL Server einsetzt, perfekt qualifiziert erscheint.

Dies ist aber leider nicht der Fall. „Irgendwann wird er eine Abfrage schreiben und der Computer wird Nein sagen“, sagt Longbottom. Das kann eine peinliche Situation werden. Das Problem, mit dem er an seinem neuen Arbeitsplatz fertigwerden muss, ist, dass vieles von dem, was er in den letzten zehn Jahren gelernt hat, Oracle-spezifisch ist. Er muss sich daher abmühen und glauben machen, dass alles in Ordnung ist, während er unauffällig versucht, aufzuschließen und die grundlegenden SQL-Aufrufe zu finden, die sowohl bei Oracle als auch bei Microsoft funktionieren. Bis er alle Unterschiede aufgearbeitet hat, wird der erfahrene Entwickler schwach aussehen im Vergleich zu jemandem, der gerade mal zwei Jahre Erfahrung mit Microsoft SQL Server hat, da sein Rivale die speziellen Microsoft SQL-Aufrufe kennt. Laut Longbottom werden sich alle wundern, wieso der Entwickler mit zehnjähriger Erfahrung diese Aufrufe nicht kennt. Hat er in seiner Bewerbung bei seiner Erfahrung übertrieben?

Bei Oracle sind vielleicht die anfänglichen Kosten geringer, Unternehmen sind jedoch nicht daran interessiert, am falschen Ende zu sparen. Der Trend, die eigene Verbrauchertechnologie ins Unternehmen mitzubringen, hat dafür gesorgt, dass

allen klar geworden ist, wie wichtig robuste Sicherheitsmaßnahmen sind. Wobei es sich um etwas handelt, was Microsoft in diesem Bereich durch Analysten wie Gartner zugestanden wurde.

Damit deutlich wird, warum die Details wichtig sind, sehen wir uns einige der unterschiedlichen Verfahrensweisen an, nach denen die beiden Systeme die Konvertierung von Datentypen verarbeiten.

Wer es gewöhnt ist mit Oracle zu arbeiten, ist daran gewöhnt mit einem numerischen Datentyp zu arbeiten, während SQL Server sehr viel mehr Optionen bietet. So ist der Oracle-Entwickler nicht daran gewöhnt, dass er das Speichern von Zahlen optimieren kann. Er weiß nicht, wie er abschätzen soll, wieviel Speicher seine Tabelle benötigen wird. Oracle benötigt ein Bit pro Wert von 16, da die Daten binär gespeichert werden und nicht als tatsächliche Zahlen.

In der Enterprise Edition von SQL Server ist die Datenkomprimierung enthalten. Bei Oracle muss die Funktion „Advanced Compression“ gekauft werden.

Kurz gesagt: Oracle braucht mehr Speicherplatz. Das ist nur ein Beispiel, bei dem „billig“ letztlich zu falschen Einsparungen führt. Der Teufel steckt wirklich im Detail.

I am the Group Chief Marketing Officer at Crayon. My team are focused on driving enhanced lead generation campaigns and nurturing for our sales organisations across multiple geographies though the utilisation and coordination of all online and offline communication channels. We are driving increased brand awareness in the business's core competency areas of Software Asset Management (SAM), cloud and volume licensing solutions and associated consultancy services. I have over 20 years of senior business leadership experience within direct marketing/direct sales and mass distribution businesses, in both the B2B and B2C markets serving on the boards of both private and public multinational corporations.