Eine Antwort auf alle Aspekte der Cloud

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Welche Herausforderungen im Unternehmen lassen sich mit SQL 2016 lösen? Welche Chancen bietet es? Nick Booth fragt nach

Das Zeitalter der Cloud gibt uns neue Werkzeuge in die Hand, mit denen wir neue Geschäftsmodelle entwickeln und eingefahrene Vorgehensweisen umkrempeln können. Je nach Blickwinkel wird dies als Bedrohung oder als Chance angesehen. Vielleicht sogar beides.

Die Datenbank bildet dabei die Grundlage sämtlicher Initiativen in der digitalen Sphäre. Deshalb stellen sich den Datenbankentwicklern im Zeitalter der Cloud vielfältige Herausforderungen, etwa in Fragen der Sicherheit und der Datenintegrität. Gleichzeitig bedeuten Veränderungen immer auch neue Geschäftsmöglichkeiten. Wie sehen diese also aus? Und inwiefern ist Microsoft SQL Server 2016 am besten geeignet, um ihnen zu begegnen?

Verlagswesen

Viele Firmen wagen sich in neue, rasant wachsende Geschäftsfelder, deren Kundenbestand sich rapide ausweitet. Das Verlagswesen ist dafür ein gutes Beispiel, denn hier verbreiten sich neue digitale Vertriebswege mit hoher Geschwindigkeit. So konnte das Online-Frauenmagazin Baby2Body in den zwei Jahren seit seiner Gründung 470.000 Abonnenten in einem eigentlich bereits gesättigten Markt gewinnen. Die Geschwindigkeit, mit der neue Systeme wachsen, lässt sich also nicht vorhersagen.

Corporate Search

Corporate Search ist eine weitere Wachstumstechnologie, die für Unternehmen zunehmend erfolgsentscheidend ist. Denn nicht immer sind betriebliche Informationen innerhalb eines Unternehmens problemlos zugänglich. So werden die Mitarbeiter globaler Unternehmen immer mobiler und die von ihnen verwalteten Informationen zunehmend ungleichartig. Dadurch besteht die Gefahr von Kostenverdopplungen. So wissen etwa die Angestellten einer Londoner Filiale nicht, dass der teure Suchauftrag, den sie gerade in Auftrag geben wollen, bereits von ihren Kollegen in Boston erledigt wurde.

Spezielle Suchmaschinen können zig Millionen (interner und externer) Server durchsuchen, um die jeweils benötigten Informationen zu finden. Das wiederum führt zu einem enormen Aufkommen an Statistiken, Grafiken und Vergleichsmöglichkeiten zu unterschiedlichsten Marktentwicklungen. Häufig sind entsprechende Suchmaschinen in die Unternehmensauftritte in den sozialen Netzwerken, etwa bei Facebook oder LinkedIn, eingebunden. Tatsächlich unterstützen viele Suchmaschinen eine Vielzahl anderer Anwendungen und lassen sich in diverse Dashboards integrieren.

In diesen Fällen benötigen Unternehmen eine Datenbank, die auch unvorhergesehene Aufgaben bewältigen kann. Berater beschreiben diese Eigenschaften mit den Kategorien Skalierbarkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit. Demnach müssen sich Datenbanken vergrößern lassen, ohne die Datenintegrität zu beeinträchtigen. Ungeachtet der Größe und Heterogenität einer Datenbank darf es immer nur eine Version der „Wahrheit“ geben und Suchanfragen müssen schnell beantwortet werden. Das bedeutet, dass das System mit wachsendem Datenvolumen um eine entsprechende Rechnerleistung (Prozessorleistung, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Netzwerk) erweitert werden kann.

Corporate Search spart viel Zeit und Geld und kann zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor werden. Dabei wachsen die zugrundeliegenden Datenbanken rasant und auf unberechenbare Weise. Mit zunehmender Beliebtheit steigt auch die Anzahl der Nutzer. Nicht mehr Zehntausende, sondern eine Million Log-Ins pro Tag werden verzeichnet. Mit der steigenden Beliebtheit wiederum verlässt man sich immer stärker auf das System und fühlt sich zunehmend hilflos, wenn es zu einer Störung kommt. Dann wird der Nutzungsausfall zur Katastrophe. Das Aufrechterhalten des Geschäftsbetriebes ist also eine wichtige Anforderung.

Data Science

In den genannten Szenarien wurde das Datenwachstum als unvermeidliche Tatsache dargestellt, auf die reagiert werden muss. Laut IDC sind 90 % des weltweiten Datenaufkommens erst in den letzten drei Jahren entstanden. Gleichzeitig sind die Festplattenkapazitäten enorm gewachsen. Die erste Festplatte von IBM hatte eine Gesamtkapazität von 5 MB, inzwischen sind 3 TB der Normalfall. Das ist ein Anstieg um 62.914.000 Prozent. Angesichts dieser Vervielfachung von Datenvolumen und -komplexität ist Data Science Herausforderung und Chance gleichermaßen.

Finanzen und Betriebskosten

Sowohl für Start-ups als auch für etablierte Unternehmen wird die Begrenzung der Gesamtbetriebskosten (TCO) immer wichtiger. Deshalb ist SQL Server 2016 eine gute Datenbankoption, da Nutzer die Lösung an ihre jeweiligen Bedürfnisse anpassen können.

Ein wichtiges Argument für SQL Server 2016 ist die Qualität der zugehörigen technischen Dokumentation. Ein Aspekt, der beim Aufbau von Systemen nur allzu gerne übersehen wird, denn ihre wahre Bedeutung wird meist erst nach längerer Zeit erkannt und die Projekte werden im Laufe ihrer Entwicklung unweigerlich komplizierter. Eine solide technische Unterstützung, wie sie Microsoft seinen Kunden traditionell bietet, ist dann für viele Unternehmen entscheidend.

Zu den wichtigsten Vorteilen von SQL Server 2016 gehören seine Eignung für webbasierte Anwendungen, die Unterstützung geografischer Informationssysteme (GIS) und die Integration von Programmiersprachen wie Perl.

Technische Vielfalt

Unternehmen können mit SQL 2016 eine Suchinfrastruktur aufbauen, um die aus unterschiedlichsten Quellen einströmenden Daten schnell zu normalisieren. Eine der Stärken dieses Systems ist seine Fähigkeit, riesige Mengen unstrukturierter Daten zu strukturieren und somit speicherbar zu machen, damit sie für die Nutzer verständlich und durchsuchbar werden.

Eine weitere Herausforderung ist es ein System zu finden, das die Vorteile von Open-Source-Systemen nutzt. Ideal wäre etwa, die Open-Source-Suchplattform Apache Solr als Frontend einzusetzen, um so ihre NoSQL-Funktion zu nutzen und Daten in SQL Server 2016 zu übertragen. Die notwendige Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit von SQL 2016 erreicht man in der Cloud durch die Zusammenarbeit mit Cloud-Diensten.

Unternehmen, die die Leistungsfähigkeit und den eingebauten R Service von Microsoft SQL Server 2016 nutzen, erhalten erweiterte Analysefunktionen, die über hundert Mal schneller sind als je zuvor. Das Geheimnis liegt in der Parallelisierung und in einem neuen, verbesserten Speicherverwaltungssystem, das auf allen Plattformen deutlich schnellere Ergebnisse liefert.

Einer der Vorteile dieses Systems liegt darin, dass Analysten die Daten für die Untersuchung nicht mehr aus der Datenbank extrahieren müssen. Das verkürzt Wartezeiten extrem und führt zu schnelleren Ergebnissen. In einem Versuch zu Microsoft Dynamics AX, einem Cloud-fähigen ERP-Onlinetool, führte ein Datenanalyst Abfragen an einem nicht gruppierten Index transaktionaler Tabellen durch. Dabei verkürzte sich die Bearbeitungszeit durch den Einsatz von Microsoft SQL Server 2016 von Stunden auf Sekunden.

Compliance

Indes schreitet die Hybridisierung des Enterprise Computing immer weiter voran. Für einige Unternehmensanwendungen eignen sich lokale Systeme am besten, insbesondere wenn Datensouveränität, Sicherheit und Compliance im Vordergrund stehen. Zum anderen sorgt die Flexibilität der Cloud für mehr Einfachheit. Das gilt vor allem bei Systemen, die je nach Belieben erweitert oder verschlankt werden sollen, bei denen Erwartungen und Kosten variieren oder bei denen plötzliche Änderungen auftreten können. Die Heterogenität der Rechnersysteme bedeutet für die moderne IT-Landschaft zusätzliche Vielfalt.

Um diese zu bewältigen, verfügt SQL Server 2016 über die notwendigen Tools zur Unterstützung plattformübergreifender Analyseaufgaben. Polybase ermöglicht es, Datenabfragen zu externen Datenbeständen in Hadoop oder Azure Blob Storage durchzuführen. Die Rechnertätigkeit wird dabei nach Möglichkeit an Hadoop ausgelagert, damit Ihre Analyseanwendung Daten aus Big-Data-Speichern mit ihren eigenen Daten im „relationalen Speicher“ zusammenführen kann. Die in SQL Server eingebundenen Microsoft R Services laufen auch bei mehreren Hadoop-Distributionen. Durch die Integration in den Microsoft Cloud-Dienst Azure HDInsight erhalten Nutzer alle Freiheiten, die ein standardisierter Analysecode ermöglicht. Das System ermöglicht mit R Tools für Visual Studio außerdem die Erstellung von Analysecodes.

Mit einem neuen Feature in SQL Server 2016 kann der Ausfallschutz des Systems ergänzt werden, das sowohl On-Premise als auch Microsoft Azure mit Always-On-Verfügbarkeitsgruppen unterstützt und deshalb äußerst vielseitig ist. Außerdem sind Funktionen zur Disaster-Recovery des Data Warehousing enthalten.

Da Unternehmen Suchaufträge an sekundäre Duplikate auslagern können, verbessert sich auch die Leistungsfähigkeit des Systems enorm. Ein Erstanwender gab an, dass die Geschwindigkeit bei einigen Extraktionsprozessen um das Zehnfache gesteigert wurde. „SQL Server 2016 in einer hybriden Cloud-Umgebung mit Azure vereinfacht den logistischen Aufwand großer Datensätze enorm“, so Richard Sawicky, Chief Data Officer bei RealtyTrac.

Finanztechnologie

Auch die Fintech-Branche nutzt umfassend Datenbanken, da Bank- und Finanzdienstleistungen zunehmend digital transformiert werden und viele althergebrachte Verfahren neu erfunden werden.

Die Saxo Bank beispielsweise macht sich gerade einen Namen im weltweiten Online-Trading. Ihren Angaben zufolge wird SQL Server 2016 die Leistungsfähigkeit der Bank erhöhen, da Analysen dank neuer Verfahren viel schneller erstellt werden können. Das System ermöglicht es der Bank, optimierte Columnstores in unterschiedlichsten Tabellen einzusetzen, so dass mehr Felder gleichzeitig durchsucht werden können. Gruppierte Columnstore-Indizes führen zu einer beträchtlichen Speicherersparnis, da sie den benötigten Speicherplatz auf ein Fünftel des ursprünglichen Wertes zusammenschmelzen lassen. „Nachdem wir Columnstore übernommen

hatten, gab es Queries, die doppelt so schnell und zehn Mal leistungsstärker waren“, kommentiert Francesco L‘Erario, Data Warehouse Architect der Saxo Bank.

Human Resources

Je komplizierter Dienstleistungen werden, desto mehr muss ihre Steuerung vereinfacht werden. Also müssen Prozesse integriert werden, damit möglichst wenige Variablen entstehen.

Personalabteilungen führen zum Beispiel bei der Nachwuchssuche immer komplexere Suchaufträge aus, benötigen aber weiterhin schnelle Ergebnisse. Echtzeit-Betriebsanalysen in SQL Server 2016 erlauben es ihnen, analytische Suchanfragen direkt an der Datenquelle auszuführen. Dadurch verkürzt sich die Suchdauer um das Zehnfache, ohne dass sich dies nennenswert auf den Durchsatz auswirkt. Der Schlüssel ist eine Analysedatenbank mit einer gemeinsamen Datenquelle, die automatisch von SQL Server aktualisiert werden kann.

Sicherheit

Wie bereits im Begleitartikel erwähnt, stellen Hackerangriffe und Datendiebstahl ernste Bedrohungen dar. In dieser Hinsicht kann Microsoft SQL Server eine ansehnliche Erfolgsbilanz vorweisen. Das US National Institute of Standards und Technology (NIST), das Sicherheitsrisiken von Technologien, Dienstleistern und Produkten überwacht, bewertet SQL Server als dasjenige Datenbanksystem, das von allen wichtigen Plattformen am wenigsten anfällig ist. Inzwischen hat SQL Server 2016 die Sicherheitsvorkehrungen noch weiter verbessert.

ALWAYS ENCRYPTED schützt Daten beim Speichern und in der Ablage, Transparent Data Encryption verschlüsselt sämtliche Daten mit geringem Leistungsbedarf und Dynamic Data Masking (DDM) sowie Row Level Security (RLS) ermöglichen es Entwicklern, Anwendungen für Zugangsbeschränkung und Datensicherheit zu erstellen.

Management

Unternehmen benötigen nicht nur Spielraum in ihren Budgets und Kapazitäten, sie können die technischen Möglichkeiten der Zukunft auch nur schwer vorhersehen. Auf dieser Erkenntnis bauen Datenbanken wie SQL Server 2016 auf, bei denen die Entwickler darauf geachtet haben, die Plattform auf möglichst viele Eventualitäten vorzubereiten. So ist bei Unternehmen, die eigene Zusatzanwendungen entwickeln, die Unterstützung von JSON besonders beliebt. Die Stretch Database spart Speicherkosten und hält die Daten gleichzeitig für Abfragen in Azure bereit. Im Paket enthalten sind Möglichkeiten der Datenintegration mit SQL Server Integration Services (SSIS), Data Quality Services (DQS) und Master Data Services (MDS). Dazu gehören auch Data-Warehousing-Lösungen, die eng mit Analytik und Machine Learning in R verknüpft sind. Zudem gibt es eine Business Intelligence Engine mit tabellarischen und multidimensionalen Modellen.

Die Marktanalysten der Gartner Group bezeichneten SQL Server 2016 in ihrer berühmt-berüchtigten „Magic Quadrant“-Analyse im Bereich Operational Database Management Systeme (DBMS) als „unter den Branchenführern am weitesten fortgeschritten und am besten umsetzbar“.

Die Art, wie Unternehmen ihre Rechnerkapazitäten organisieren – Prozessoren, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Netzwerke – wandelt sich durch die Entwicklung der Cloud-Branche ständig. Gleichzeitig stellen Umfang, Vielfalt und Geschwindigkeit, mit denen sich das Datenaufkommen verändert, eine riesige Herausforderung dar. Daher ist es sinnvoll, sich so aufzustellen, dass die

gleichzeitig entstehenden Chancen optimal genutzt werden können. Dazu benötigt man die geeigneten Mittel. Unabhängigen Experten zufolge ist SQL Server 2016 dafür die beste Alternative.

I am the Group Chief Marketing Officer at Crayon. My team are focused on driving enhanced lead generation campaigns and nurturing for our sales organisations across multiple geographies though the utilisation and coordination of all online and offline communication channels. We are driving increased brand awareness in the business's core competency areas of Software Asset Management (SAM), cloud and volume licensing solutions and associated consultancy services. I have over 20 years of senior business leadership experience within direct marketing/direct sales and mass distribution businesses, in both the B2B and B2C markets serving on the boards of both private and public multinational corporations.